Presseschau für den Monat Juli 2020

Presseschau: Coworking im Juli 2020

Auch im Monat Juli war Coworking wieder Thema in den Medien und das überall in Deutschland. GCF-Mitglied Tobias Kremkau berichtet regelmäßig in seiner Telegram-Gruppe „Kremkau’s Links“ über neue Coworking Spaces und Initiativen. Für das Blog der German Coworking Federation (GCF) hat er eine Auswahl an Berichten aus dem Monat Juli kuratiert.


Kommunalpolitik diskutiert über Coworking 🔗

Im nordrhein-westfälischen Bünde fordert die Stadtratfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ein Coworking Space für Freiberufler*innen und Angestellte. Ziel ist es, die zur Arbeit wegpendelnden Einwohner*innen vor Ort zu halten. Interessant war dann die darauffolgende Debatte zum Antrag und die verschiedenen, vorgetragenen Positionen.

Erstes Working Café in Hannover eröffnet 🔗

In Hannover gibt es jetzt ein Café, in dem das Essen „instagramable“ ist und man auch arbeiten kann. Der Arbeitsbereich in dem Working Café besteht aus einem langen Arbeitstisch, den man (auch telefonisch) reservieren kann. Das »BoBo« fülle hier eine Lücke zwischen den Cafés der Stadt, die vielleicht WLAN anbieten, und einem Coworking Space.

Coworking-Genossenschaft in Hamburg geplant 🔗

In Hamburg entsteht eine Genossenschaft, die die Coworking-Szene nachhaltig verändern könnte. Beim Altonaer Bahnhofs soll mit dem »Neue Amt Altona« ein Coworking Space in einem als Holzhaus konzipierten Bürogebäude entstehen, dass den Mitgliedern gehören soll. Dass das ganze Haus Eigentum der Coworker*innen sein wird, gab es so noch nicht.

Trotz Corona: Coworking im Schwarzwald eröffnet 🔗

Im baden-württembergischen Gernsbach, einer Kleinstadt im Norden des Schwarzwalds, ist Anfang des Jahres mit dem »Kornhaus« das erste Coworking Space des Ortes eröffnet wurden. Die Corona-Pandemie traf die badischen Coworking-Pioniere hart, doch langsam geht es bergauf. Für durchreisende Gäste bietet das Coworking Space auch Tagesticket an.

Wie geht es den Coworking Spaces in Köln? 🔗

Der Kölner Stadtanzeiger hat sich u.a. mit dem Kenner der Coworking-Szene in Nordrhein-Westfalen, Thomas Riedel, über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Coworking Spaces in Köln unterhalten. Riedel glaubt, dass sich in der jetzigen Krise vor allem die Coworking-Konzepte bewähren werden, die die Prinzipien der Bewegung auch vorleben.

Langes Feature über Coworking auf dem Land 🔗

Auf dem Blog »Gründerfreunde« ist ein Beitrag zum Thema Coworking im ländlichen Raum erschienen. In ihm werden die Vorteile für Unternehmen und Nutzer*innen aufgezählt, Unterschiede zu urbanen Coworking Spaces benannt, die Kategorien „Pendler-Space“ und „Workation Retreat“ erklärt, sowie wenige Beispiele in Brandenburg und Bayern vorgestellt.

Neue Zielgruppe für Shared Workspaces 🔗

Im chinesischen Shanghai ist nun eine Art Coworking Space mit dem Konzept, einen geeigneten Ort zum Lernen anzubieten, entstanden. Die Gründerin Gao Mengjun hat im Dezember 2019 einen Studienraum namens »Heizu« gestartet. Schon jetzt hat sie über 500 Mitglieder, darunter hauptsächlich sich fortbildende Angestellte und wenige Studierende.

Coworking, aber mit Motoröl an den Händen 🔗

Im Berliner Bezirk Lichtenberg ist mit dem »Craftwerk« eine neue Art von Coworking-Ort entstanden und zwar einer mit angeschlossener Werkstatt. Selbst versteht man sich als „community garage“. Diese umfasst die Werkstattbereiche, Stellplätze, eine Galerie, ein Coworking Space mit zwölf Arbeitsplätzen und natürlich eine Kantine gegen den Hunger.

Bild: Md Mahdi on Unsplash

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