Presseschau: Coworking im August 2020

Presseschau-August-2020

Presseschau: Coworking im August 2020

Auch im Monat August war Coworking wieder Thema in den Medien und das überall in Deutschland. GCF-Mitglied Tobias Kremkau berichtet regelmäßig in seiner Telegram-Gruppe „Kremkau’s Links“ über neue Coworking Spaces und Initiativen. Für das Blog der German Coworking Federation (GCF) hat er eine Auswahl an Berichten aus dem Monat Juli kuratiert.


Bündnis für Neue Arbeit auf dem Land 🔗

Gemeinsam mit der CoWorkLand eG und dem Netzwerk Zukunftsorte e.V. haben wir als German Coworking Federation (GCF) ein Positionspapier erarbeitet, dass ein Recht auf mobiles Arbeiten und eine „Dablein-Pauschale“ für Ex-Pendler*innen fordert. Die in der Politik diskutierten Themen rund um das sogenannte Homeoffice gehen unsere Meinung an der Realität der Menschen vorbei.

Interaktiv-Karte mit ostdeutschen Coworking Spaces 🔗

Das Online-Magazin „Kommunal“ berichtet über die Karte mit ostdeutschen Coworking Spaces, die Christer Lorenz auf Basis einer meiner Datenbanken erstellt hat. Auf dem Blog der German Coworking Federation (GCF) habe ich bereits ein Interview mit Christer Lorenz veröffentlicht. Dieser Artikel zeigt das Interesse am Thema und ich hoffe, dass für andere Regionen auch solche Karten erstellt werden.

Schreibtische mit Independesk buchen 🔗

Angebote wie das von Independesk, die in diesem Artikel porträtiert werden, gibt es nicht erst seit der Corona-Pandemie. Das Versprechen ist, dass man sich nahezu überall – in Hotels, Firmen, Cafés oder auch Coworking Spaces – einen Arbeitsplatz buchen kann. Flexibel, mobil und vor allem ungebunden gegenüber den (Miete zahlenden) Betreiber*innen dieser Orte (wie beispielsweise Coworking Spaces).

Coworking auf dem Land 🔗

Coworking auf dem Land ist schon lange mehr als nur ein Trend, denn sogar hierzulande kann man inzwischen schon eine beachtliche Anzahl von Coworking Spaces im ländlichen Raum zählen. Dabei gibt es drei Modelle, die in diesem Artikel beschrieben werden: [1] „Workation“, [2] kommunale Coworking-Angebote und [3] zeitlich begrenzte Pop-up-Lösungen.

Starbucks macht jetzt einen auf WeWork 🔗

Coworking braucht guten Kaffee, erzählt man sich gerne im St. Oberholz, aber so wenig wie WeWork etwas mit Coworking zu tun hat, steht Starbucks für gten Kaffee. Das hindert sie aber nicht daran, beides zu machen: Coworking und Kaffee. In Tokio hat nun der erste Starbucks mit Working-Zone eröffnet und meiner Meinung sieht man hier alles, was man beim „kopieren“ von Coworking falsch machen kann.

Coworking am Berliner Hauptbahnhof 🔗

Ende August eröffnete das erste Coworking-Angebot der Deutschen Bahn im Berliner Hauptbahnhof. Auf 1.500 Quadratmeter Bürofläche gibt es rund 300 Arbeitsplätze in der 10. Etage des Berliner Hauptbahnhofs. Das »Everyworks« genannte Coworking Space, nicht zu verwechseln mit dem Handwerksbetrieb gleichen Namens in Singapur, wird in Kooperation mit »Design Offices« betrieben.

Neue Orte des Arbeitens 🔗

Für die Bertelsmann Stiftung habe ich andere Orte der gemeinsamen Arbeit definiert und zu jedem Ort ein Interview mit Betreiber*innen geführt. Herausgekommen ist eine Übersicht von sogenannten Shared Workspaces, die die Vielfalt der Arbetswelt aufzeigt. Dadurch werden Unterschiede bei GEschäfts- und Community-Modellen zwischen verschiedenen Orten hoffentlich besser sichtbar.

Über kleinere Berliner Coworking Spaces in ihren Nischen 🔗

Im Blog »Creative City Berlin« werden zwei Berliner Coworking Spaces porträtiert, das »C*SPACE« und das »CoWomen«, die für sich genommen jeweils eine Nische besetzt haben. Es ist interessant zu lesen, welche Effekte der Fokus auf ein bestimmtes Thema auf das jeweilige Coworking Space haben kann und wie sie mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie umgehen.

Bild: Md Mahdi on Unsplash

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